Römisch-Katholische Pfarrei St. Joseph Altona Große Freiheit 43, 22767 Hamburg

Zum Selbstverständnis der katholischen Kindertagesstätte St. Theresien:

Wir sehen unsere Aufgabe darin,

• den Kindern Raum, Zeit und Atmosphäre zu bieten, damit sie sich wohlfühlen,beim Spielen lernen und entdecken und sich entfalten können,

• den Kindern die Möglichkeit zu geben in christlicher Gemeinschaft miteinander und füreinander zu leben,

• mit den Kindern und den Eltern partnerschaftlich durch die Vielfalt des Lebens zu gehen, Freude, Trauer, Hoffnungen, Ängste, Leid und Liebe zu teilen.

Über uns:

Der Träger der Kindertagesstätte ist die Kirchengemeinde St. Theresien in Hamburg-Altona.

Das Team der Kindertagesstätte besteht aus:

• einer Leiterin, Diplom Sozialpädagogin

• zwei Erzieherinnen

• zwei Kinderpflegerinnen

• eine Küchen- und Haushaltshilfee

Lage und Struktur

Unsere Kindertagesstätte liegt in der Altstadt Altonas. Zusammen mit der Kirchengemeinde St. Theresien und der katholischen Schule Altona (Grund-, Haupt- und Realschule) liegt die Einrichtung auf einem Grundstück. Die Wohlers Allee ist eine schöne Nebenstraße, die von dem Straßenverkehr der Stadt kaum etwas erahnen lässt.

Gegenüber der Tagestätte liegt der Wohlers-Park, der nicht nur zum Toben, Spielen, Ausruhen einlädt, sondern auch zu Erkundungstouren. Die Kinder können wichtige Naturerfahrungen machen, die ihren Erfahrungsschatz bereichern und ihre Wahrnehmungen schulen.

Räumlichkeiten

Unsere Einrichtung hat einen eigenen Hof und Garten, mit einer Sandkiste und verschiedenen Spielgeräten. Der Hof ist von außen nicht zugänglich und wird nur von Kindern aus unserem Haus betreten, so können sie völlig ungestört spielen.

Im Sommer findet fast alles im Freien statt. Wir stellen Tische und Stühle hinaus, so dass die Kinder auch im Freien z.B. basteln, malen und essen können.

Unsere Räume sind kindgerecht eingerichtet, mit Funktionsecken und Hochebenen, die den Kindern vielfältige Spielmöglichkeiten bieten, wo sie sich selbständig mit verschiedenen Spielen und Materialien beschäftigen oder sich zurückziehen können.

Besonderen Wert legen wir darauf, Materialien für die Förderung der Wahrnehmung, die alle Sinne der Kinder schulen sollen, der Sprache und für die Kreativität anzubieten.

Uns ist wichtig, dass die Kinder eine „Lebensumwelt“ vorfinden, die es ihnen ermöglicht selbst konzentriert tätig zu werden, um dadurch ihre Selbständigkeit zu fördern.

Grundschule

Wir arbeiten eng mit der katholischen Grundschule, die direkt neben unserer Kindertagesstätte liegt, zusammen. Es findet ein regelmäßigerAustausch mit den Lehrern und der Schulleiterin der Schule statt.

Fachberatung

Der Caritasverband für Hamburg e.V. ist als Dachverband unsere Fachberatung, d.h., dass wir durch sie in allen pädagogischen, organisatorischen und strukturellen Fragen unterstützt werden und er vertritt uns außerdem gegenüber dem Amt für Jugend, kirchlichen und politischen Gremien.

Die Fachberatung bietet uns ein umfangreiches Fortbildungsangebot, hat mit uns und anderen katholischen Kindertageseinrichtungen ein QM-Projekt durchgeführt und begleitet uns bei der Nachbereitung und Weiterfühung des Projektes.

Öffnungszeiten:

Die Kindertagesstätte ist von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr geöffnet

Folgende Gutscheine können Sie in unserer Kindertagesstätte einlösen

• 5 Stunden, Gutschein mit Mittagessen

• 6 Stunden Gutschein

• 8 Stunden Gutschein

• 10 Stunden Gutschein

Alle Kinder sollen bis spätesten 9.00 Uhr in der Kindertagesstätte sein.

Während der Schulferien im Sommer schließen wir die Einrichtung für 2 Wochen, auch zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Kindertagesstätte geschlossen.

Gruppen:

In unsere Kindertagesstätte werden bis zu 40 Kinder zwischen 1 bis 6 Jahren in 2 Gruppen betreut.

Beispiele unserer Angebote:

• Bildnerische und kreative Angebote, z. B. Basteln, Malen

• Musische Angebote, z. B. Singkreis, Tanzen, musikalische Früherziehung

• Natur- und Sachbegegnung, z. B. Ausflüge in die Natur, Lebensräume von Tieren und Pflanzen erforschen, eine Reise z. B. auf einen Bauernhof

• Religionspädagogische Angebote

• Bewegung und Sport

• Entspannungs- und Stilleübungen, Eutonie

• Sinneswahrnehmungen

• Morgenkreise, z. B. mit Spielen oder Geschichten

• Sprachförderung, z. B. Sprachspiele, Vorlesen, Fingerspiele, Reime

• Lieder, Begrüßungen etc. in verschiedenen Sprachen, englischer Spielkreis

• Backen und Kochen

• Feste

• Ausflüge, z. B. ins Museum, Theater, Zirkus, Tierpark

• Rollenspiele

• Vorschulpädagogik für die fünf – und sechsjährigen Kinder

Elternarbeit:

Uns bedeuten die Zusammenarbeit und ein guter Austausch mit den Eltern sehr viel. Damit die Entwicklung des Kindes positiv verlaufen kann, ist das vertrauensvolle Miteinander aller am Erziehungsprozess beteiligten Menschen sehr wichtig.

Formen der Elternarbeit:

• Elternabend, ca. ein- bis zweimal im Jahr

• Geplante Elterngespräche, die von uns oder von den Eltern gewünscht werden, um in Ruhe über bestimmte Themen, die das Kind oder die Familie betreffen, zu sprechen. Diese Gespräche helfen, ein Kind besser zu verstehen und folglich besser auf es eingehen zu können. Außerdem lernen die Erzieherinnen und die Eltern sich besser kennen und die Zusammenarbeit kann effektiver werden.

• Feste, wie z. B. Adventsfeiern, Sommerfeste, christliche Feste

• Theater, Ausflüge, Reisen

• St. Martin-Laternenumzug

• Spontane Gespräche in der Abholphase

• Elternstammtisch (auf Initiative der Eltern)

Es gibt auch einen Elternrat. Jede Gruppe wählt für ein Jahr 3 Elternvertreter, die sich für die Belange der Kinder, Eltern und der Einrichtung einsetzen und mit dem Team über Entwicklungen und eventuelle Veränderungen im Hause sprechen.

 

Das Team der Kindertagesstätte St. Theresien besteht aus:

• einer Leiterin, Dipl. Sozialpädagogin

• zwei Erzieherinnen

• zwei Kinderpflegerinnen

• eine Küchen- und Haushaltshilfe

Pädagogischer Grundsatz:

Das christliche Welt- und Menschenbild ist unsere Voraussetzung für die Arbeit mit den Kindern, d.h. dass wir das Kind mit all seinen Fähigkeiten und Besonderheiten annehmen, ihm Raum, Zeit und Hilfen anbieten, mit dem Vorsatz „hilf mir, es selbst zu tun“, damit es sich seiner eigenen Entwicklung entsprechend mit der Umwelt und den Angeboten auseinandersetzt, das Kind ist „Akteur seiner eigenen Entwicklung“.

Das Kind ist Forscher und neugierig auf alles Neue, was es umgibt. Wir möchten den Kindern Anreize bieten, die es ihnen ermöglichen, wichtige und neue Erfahrungen zu sammeln, im ganzheitlichen Sinne.

Wir möchten den Kindern bei Gruppenangeboten, gruppenübergeifende Angeboten und im Freispiel die Möglichkeit bieten, Entscheidungen zu treffen und dabei eigene Interessen und Stärken herauszufinden bzw. zu fördern.

Die Aufgabe der Pädagogin ist es, dem Kind Hilfestellung zu geben, damit es mit neuen Dingen vertraut gemacht wird und schließlich selbständig tätig wird.

Kinder sollen ermutigt werden, ihre eigene Persönlichkeit wachsen zu lassen, sich ihrer bewusst zu werden und Gefühle und Gedanken zu äußern.

Das christliche Selbstverständnis:

Die katholische Kindertagesstätte ist eine Einrichtung der Kirchengemeinde St. Theresien. Wir sehen eine wesentliche Aufgabe unserer Arbeit darin, in und mit dem Kind die Liebe Gottes zu entdecken und deutlich zu machen.

Wir betrachten als wichtigsten Aspekt, dem Kind durch überzeugtes christliches Handeln und dem Vertrautmachen mit dem christlichen Glauben, eine positive Grundhaltung und Erfahrung zu vermitteln.

Das Spiel:

Dem Kind wird viel Raum für das Spiel gegeben; Rollenspiele, Gesellschaftsspiele, Spiele im Freien etc., denn Spielen ist entwicklungsnotwendig. Durch das Spiel, angeleitet oder frei, kann das Kind sich mit den anderen Kindern auseinandersetzen.

Ein wichtiger Aspekt für das soziale Lernen ist, sich mit anderen auszutauschen, aufeinander einzugehen, sich durchzusetzen und konfliktfähig zu werden, es stärkt das Selbstbewusstsein und die Toleranz. Spielen in einer „vorbereiteten Umgebung“ bietet viele Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln und zu lernen.

Kreativität:

Von großer Bedeutung für die Entwicklung der Kinder ist die Förderung der Kreativität. Sie entwickelt sich, wenn ein Mensch seiner Phantasie Ausdruck verleihen kann. Kreativität kann sich entwickeln, wenn die Bedingungen Freiraum für die Phantasie lassen.

Deswegen arbeiten wir mit sehr unterschiedlichen Materialien, Inhalten, Techniken und Angeboten. Beispielsweise sind unsere Materialien zum Basteln aus der Natur oder es sind Haushaltsartikel aber auch typische Bastelmaterialien.

Alles wird so angeboten, dass es nicht nur übersichtlich ist, sondern auch gleich zum Arbeiten mit den Materialien anregt, „vorbereitete Umgebung“.

Bewegung und Musik:

Diese Bereiche sind sehr wichtig für die Kinder in der Großstadt. Durch Angebote in diesen Bereichen möchten wir die natürliche Bewegungsfreude der Kinder zulassen, bzw. wieder wecken.

Sprachförderung:

Die Sprache hat eine zentrale Bedeutung für das menschliche Leben. Sie dient nicht nur dem Austausch mit anderen Menschen, sondern sie ermög-licht den Ausdruck von z. B. Gefühlen, Bedürfnissen, Abneigungen und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für die soziale Integration und den Bildungsprozess.

Wir unterstützen und begleiten die Kinder in unserer Kindertagesstätte auf ihrem Weg zur Sprechfähigkeit und zum Sprachverständnis.

Vorschulpädagogik

Für unsere Kinder, die ein Jahr vor der Schule stehen bieten wir ein zusätzliches Vorschulangebot an. Es ist eine Weiterführung des bisherigen kindlichen Bildungsprozesses. Die Kinder sollen durch die zusätzlichen Angebote auf die Lebensrealität Schule vorbereitet werden. Gleichzeitig wird der Abschied von der Kindertagesstätte einfühlsam vorbereitet und begleitet.

Das Angebot findet an 5 Tagen, für jeweils 1 bis 2 Stunden statt.

Die Angebote werden individuell an die Vorschulgruppe angepasst, d.h. entsprechend ihren Bedürfnissen, Fähigkeiten und Defiziten. Wir möchten ihnen mit den zusätzlichen Angeboten eine positive Haltung zur Bildung und zur Schule vermitteln. Durch die Partizipation der Kinder wird ihnen die Möglichkeit geboten aktiv das Vorschulprogramm mitzugestalten.

Die Eingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase ist die erste Zeit des Kindes in der Kindertages-stätte. Sie beinhaltet das Kennenlernen von vielem Neuen und gleichzeitig die Ablösephase von den Eltern.

Aus diesen Gründen ist sie eine gelungene, individuell an die Bedürfnisse des Kindes angepasste Eingewöhnung von entscheidender Bedeutung für das Wohlbefinden und die Entwicklung des Kindes in der Kindertagesstätte.

Wir begleiten die Eingewöhnung sehr sorgfältig und setzen sie in enger Zusammenarbeit mit den Eltern um.

Eine Pädagogin ist für das sich eingewöhnende Kind mindestens in den ersten vier Wochen verantwortlich, damit es eine vertrauensvolle und stabile Beziehung sowohl zu der Pädagogin selbst als auch zu der Gruppe aufbauen kann. Die Pädagogin ist in dieser Zeit aber nicht nur konstante Bezugsperson für das Kind, sondern auch für die Eltern und steht ihnen jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Ein täglicher Austausch und ein wöchentliches Reflexionsgespräch zwischen Eltern und Pädagogin sind für uns selbstverständlich.

Die Eingewöhnungszeit richtet sich nach ihrem Kind, aus diesem Grunde sollten sich die Eltern, insbesondere der Krippenkinder, in den ersten ca. 2 bis 4 Wochen Zeit nehmen, damit sich ihr Kind individuell seinen Bedürfnissen entsprechend, in die Einrichtung einleben kann.

Die Eingewöhnungsphase wird mit einem Abschlussgespräch, indem auch das weitere Vorgehen besprochen wird, zwischen Eltern und Bezugspädagogin beendet.

Ernährung und Gesundheit

Wir bekommen das Mittagessen für die Kinder von einer Küche geliefert, die sich auf die Zubereitung von Mahlzeiten für Kinder spezialisiert hat. Es ist ein vollwertiges, vegetarisches Mittagessen, d.h. die Kinder erhalten viel Gemüse, Rohkost, Obst und Getreide aus biologischem Anbau.

Ziele und Wertsetzungen unserer Arbeit

Wir möchten jedem Kind Wärme, Geborgenheit und Aufmerksamkeit für ihre individuelle Entwicklung geben. Wir versuchen das Kind auf einer ganzheit-lichen Ebene anzusprechen und zu fördern, d.h. nicht nur seinen Geist, sondern auch seine Sinne und Gefühle zu berücksichtigen.

Klare Strukturen beim Tagesablauf, sinnvolle Regeln und Grenzen, konsequentes Verhalten von unserer Seite, sollen dem Kind einen überschau-baren Rahmen geben, der ihm eine Orientierungshilfe und Sicherheit bringt und gleichzeitig soll deutliche gemacht werden, dass dieser Rahmen notwendig für die Gemeinschaft ist. Die Individualität eines jeden Kindes soll dabei immer berücksichtigt werden.

Der christliche Glaube ist für uns nicht nur ein pädagogisches Angebot, sondern er fließt in unseren Alltag hinein. Es ist uns deshalb wichtig, dass das Kind Achtung vor seinen Mitmenschen und der Schöpfung erlernt. Indem das Kind darin bestärkt wird, sich selbst anzunehmen, zu achten und seine Gefühle zu verstehen, soll es befähigt werden Nächstenliebe und Toleranz zu leben.

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